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SportverletzungTennisarm, Skidaumen, Fußballerknie

Menschen und Affen haben gemeinsame Vorfahren – und wie die Affen sind auch Menschen von der Evolution nicht dafür geschaffen worden, den ganzen Tag am Schreibtisch zu sitzen. Sport hilft dabei, den natürlichen Bewegungsdrang des Menschen zu kanalisieren und Körper und Geist fit zu halten. Doch es besteht die Gefahr von Sportverletzungen. Der Tennisarm gehört zu den bekanntesten – eine schmerzhafte Reizung der Sehnen des Unterarms, entstanden durch Überbeanspruchung der Muskeln.

"In der Sportmedizin dreht sich alles um Bewegung und deren Auswirkungen auf den menschlichen Körper. Auch Mangel an Bewegung kann sich negativ auf den Körper auswirken und gehört deshalb ebenfalls zur Sportmedizin. Deshalb ist es ratsam, die fachkundige Beurteilung durch einen Sportmediziner einzuholen, bevor eine risikoreiche oder ungewohnte Sportart angegangen wird. "

Teufelskreise

Der Sportarzt ist außerdem Fachmann für alle Verletzungen oder Beschwerden, die ihre Ursache im Sport haben. Stürze, Prellungen, Überbeanspruchungen sind die Klassiker, aber auch falsch gelernte Bewegungsabläufe oder zu hohe Ambitionen bei Gymnastik, Yoga und Co. können zu Problemen führen. Das geht mitunter so weit, dass sich selbst verstärkende Verletzungskreisläufe entstehen: Falsche Bewegung oder Überbeanspruchung führt zu Schmerzen, welche eine Schonhaltung hervorrufen, die einen gesunden Bewegungsablauf so gut wie unmöglich macht. Sportler, die eine Verletzung unzureichend auskurieren und zu früh wieder mit dem Training beginnen, begünstigen derlei Kreisläufe.

Als Therapiemöglichkeiten bieten sich Medikamente, Kälte, Salben, operative Eingriffe, aber zum Beispiel auch Einlagen für die Schuhe an.

Wussten Sie, dass…?

  • …Bewegung wie ein Medikament wirken kann? Sport wirkt stimmungsaufhellend, erhöht die Beweglichkeit und senkt, wenn maßvoll betrieben, das Risiko für Verschleiß und Verletzungen.
  • … ein Bad in kühlem Wasser (10-15 Grad Celsius) bei der Regeneration nach hoher sportlicher Belastung tatsächlich helfen kann? Unter Fußballern ist diese Methode auch unter dem Begriff „Eistonne“ bekannt.
  • … Sportmediziner feststellen können, ob jemand tauglich ist für eine bestimmte Sportart – und dass für bestimmte Sportarten diese Untersuchung Voraussetzung ist, um an Wettkämpfen teilnehmen zu dürfen?

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