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Kniegelenk Xray

Das menschliche Kniegelenk ist ein Wunder der Natur. In der medizinischen Literatur wird es als „Drehscharniergelenk“ beschrieben, was bedeutet, dass es sich beugen, strecken und drehen kann. Würden Ingenieur ein künstliches Kniegelenk für einen Roboter bauen müssen, der genau so laufen, springen, Treppe steigen und sich abrollen kann wie ein Mensch, würde die Entwicklung Millionen, wenn nicht Milliarden Euro verschlingen.

Schleimbeutel und Kreuzbänder

Im Kniegelenk kommen Schienbein, Kniescheibe und Oberschenkelknochen zusammen. Tatsächlich besteht es aus mehreren Gelenkköpfen, aus Gleitflächen, Schleimbeuteln, Kreuzbändern, Seitenbändern, und, und, und. Dementsprechend aufwändig ist es für den Körper, einmal erlittene Verletzungen am Kniegelenk zu regenerieren.

Je stärker das Kniegelenk gebeugt ist, desto stärker verschieben sich die Kontaktflächen der Gelenke. Mitten im Kniegelenk sitzen außerdem die Menisken, halbmondförmige Pufferstrukturen, die die Kontaktfläche zwischen Schienbein und Oberschenkelknochen vergrößern. Im Inneren befinden sich außerdem die Kreuzbänder, die das Gelenk auch braucht, um durch seine hoch flexible, knöcherne Konstruktion überhaupt einen gewissen Grad an Stabilität zu erreichen. Es gibt hintere, vordere, seitliche und zentrale Bänder.

Alles in allem wird das Kniegelenk von einer weiträumigen Kapsel umhüllt.

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Kniegelenk-Arthrose und Meniskus

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